Neue Technologien bieten immer neue Chancen und Möglichkeiten für Anwender und Entwickler. Trotz aller Begeisterung sollte aber an manchen Stellen eher vorsichtig mit ihnen umgegangen werden. Ein potenzielles Risiko in der Nutzung von Web 2.0- Anwendungen liegt in der unbewussten oder unbedachten Preisgabe von persönlichen Daten. Was viele Nutzer vergessen, ist, dass im Web 2.0 Privatinformationen keine Privatinformationen mehr sind. So sollte der jeweilige Internetnutzer vorsichtig sein, was er bereit ist der Allgemeinheit von sich preiszugeben, und sich stets bewusst sein, dass gegebenenfalls getätigte Eingaben über mehrere Jahre hinweg gespeichert bleiben können. Gerade durch die Verwendung von Hyperlinks können auch von anderen Personen publizierte Angaben mit der eigenen Person in Verbindung gebracht werden. In der Regel wissen Nutzer, dass z.B. ihre Daten für immer gespeichert werden und sie mit dem unerlaubten Hochladen von Fotos Persönlichkeitsrechte Dritter verletzen können. Aus Unbekümmertheit oder auch aus Unwissenheit machen sie es trotzdem häufig. Die nachwachsende Generation, die so genannten Digital Natives, die mit Web 2.0 aufwachsen, haben völlig neue Vorstellungen von privater und öffentlicher Sphäre.
basanette - 8. Jun, 22:54
Es gibt zahlreiche Einsatzgebiete von Weblogs, die sich in den wesentlichsten Merkmalen stark voneinander unterscheiden. Aufgrund dieser vielseitigen Möglichkeiten der Nutzung werden in diesem Abschnitt nur einige Beispiele zur Nutzung eines Weblogs genannt. Weblogs dienen z.B. zur Sammlung und zum Austausch von Webadressen (interessante Links werden kommentiert, gesammelt und in einer chronologischen Liste geführt, dadurch wird das Weblog zu einer Art "persönlicher Filter" für ein spezielles Thema), als privates Tagebuch, als Community-Plattform( hierbei kommen mehrere Personen zusammen, um gemeinsam über ein bestimmtes Thema zu schreiben), zum Informations- und Wissensaustausch, zur Dokumentation von Projekten.
basanette - 8. Jun, 22:53
Der Begriff Weblog leitet sich aus den Wörtern Web und Logbuch ab. Die Kurzform lautet Blog. Es handelt sich dabei also um eine Art Logbuch für das World Wide Web, ein „webbasiertes Buch“ oder auch „Online Tagebuch“. Es beschreibt im wesentlichen eine Website, die aus mehreren Einträgen bzw. Informationseinheiten pro Seite besteht und sich überwiegend einer Person oder einem Thema widmet. Die Gesamtheit aller Weblogs wird allgemein als Blogosphäre bezeichnet, der Autor eines Weblogs als Blogger. Die Tätigkeit des Publizierens über ein Weblog heißt Bloggen.
Das Weblog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens oder von Meinungen zu spezifischen Themen. Weblogs werden meist von Einzelpersonen geführt – gelegentlich auch von Gruppen oder als Gemeinschaftsweblog. Der Herausgeber oder Blogger steht als wesentlicher Autor über dem Inhalt eines Blogs und gibt damit das Thema vor. Ein wichtiges Kennzeichen von Weblogs ist, dass Beiträge meist eine sehr subjektive Perspektive haben. Die Einträge, auch Postings oder Posts genannt, stellen die Hauptbestandteile eines Weblogs dar und können Texte, Bilder, Videos oder Audiodateien enthalten. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das regelmäßige Aktualisieren und Publishing von neuen Einträgen. Die Einträge in Weblogs sind chronologisch geordnet, dabei steht in der Regel der aktuellste Eintrag ganz oben, ältere Beiträge folgen in einer umgekehrt chronologischer Reihenfolge.
Die Beiträge sind inhaltlich häufig recht kurz. Oft bestehen sie nur aus einer kurzen Textpassage und einem Hyperlink, der zu einem anderen Beitrag oder eine externen Webseite führt. Thematisch variieren Weblogs sehr stark. Viele Autoren berichten in ihren Weblogs über Persönliches, was dem Führen von Tagebüchern ähnelt, andere beschäftigen sich mit wissenschaftlichen, religiösen, rechtlichen, medizinischen, politischen, journalistischen, kulturellen, wirtschaftlichen oder anderen Themen.
In der Regel sind Kommentare oder Diskussionen der Leser zu einem Artikel zulässig. Damit kann das Medium sowohl dem Austausch von Informationen, von Gedanken, von Erfahrungen als auch zur Kommunikation dienen. Bei vielen Weblogs kann der Herausgeber jedoch festlegen, ob der Kommentar sofort angezeigt wird oder moderiert, d. h. vom Inhaber geprüft und dann freigeschaltet werden muss. Dies wird häufig angewandt, um Vandalismus und Spam in den Blogs zu verhindern
basanette - 8. Jun, 22:52